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Newsletter März 2011
Betreff: Newsletter März 2011
Sendungsdatum: 2011-03-08 06:42:12
Ausgabe #: 13
Inhalt:
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Liebe Abonnentinnen, liebe Abonnenten,

vor genau 100 Jahren wurde der erste Internationale Frauentag begangen. Es versammelten sich Frauen in vielen Ländern Europas und in Nordamerika , um für das Frauenwahlrecht zu streiten.

Seitdem orientieren sich die Forderungen in jedem Jahr an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. Es geht um den gemeinsamen Kampf gegen Diskriminierung, um Gleichberechtigung in der Gesellschaft, um gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Im Rahmen der alljährlichen Bochumer Frauenwochen macht  Madonna e.V. auch in diesem Jahr mit einem Stand in der Bochumer Innenstadt am 08. März 2011 auf die Arbeits- und Lebenssituatuation von Sexarbeiterinnen aufmerksam. Im Fokus steht in diesem Jahr die Entwicklung der Prostitution in Bochum während der letzten 100 Jahre.

Zusätzlich lädt  Madonna e.V. zusammen mit der Rosa Strippe e.V. und dem Endstation.Kino zu einem besonderen Filmabend ein. Am 25. März zeigen wir die Dokumentation "Frauenzimmer" von Saara A. Waasner. Im Anschluss wird uns eine der Protagonistinnen des Films, Karolina Leppert, in unserem Filmgespräch für Fragen zur Verfügung stehen. mehr ...

 

Freiheit der Berufswahl

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. (Artikel 12 Grundgesetz)

Eine junge Akademikerin beim Vorstellungsgespräch in einer großen Firma. Sie ist nervös, etwas unsicher, bekommt die üblichen Fragen gestellt – und hat den Job. Doch der sieht anders aus, als es das Gespräch vermuten lässt … "Der Traumjob" .

 

Auch folgender Video-Beitrag beschäftigt sich mit der Frage: Ist Sexarbeit ein normaler Beruf? 

"Das Prostitutionsgesetz von 2002 sollte für Prostituierte ähnlich transparente und gesicherte Arbeitsbedingungen schaffen, wie sie für Angestellte in anderen Berufen gelten. Die Sittenwidrigkeit wurde abgeschafft, Prostituierte wurden eine staatlich anerkannte Berufsgruppe. Viele hofften, dass sie so mehr gesellschaftliche Anerkennung erfahren würden." (Zeit online, 13.01.2011) Eine Sexarbeiterin und eine Sozialarbeiterin ziehen Bilanz.

 

Dortmunder Straßenstrich

Seit Wochen wird in Dortmund über die Zustände auf dem Dortmunder Straßenstrich an der Ravensberger Straße diskutiert. Die Stadt erwägt nun eine Ausweitung des Sperrbezirks auf alle Wohngebiete (Der Westen, 02.03.2011). Dies würde die komplette Schließung des Straßenstrichs bedeuten. In ihrer Stellungnahme plädiert die Beratungsstelle KOBER für den Erhalt des Straßenstrichs an der Ravensberger Straße.

 

Runder Tisch Prostitution in NRW

Am 14. Dezember 2010 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung die Einrichtung eines Runden Tisches Prostitution beschlossen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern weiterer Landesministerien, kommunaler Spitzenverbände, Beratungsstellen (unter anderen auch KOBER und Madonna e.V.) und Prostituierten sollen Wege gefunden werden, das Selbstbestimmungsrecht und die Sicherheit von Prostituierten zu stärken. Bei Bedarf werden externe Sachverständige hinzugezogen.

Am 25. Januar 2010 tagte der Runde Tisch erstmalig. Zum Auftakt präsentierte Frau Professor Dr. Barbara Kavemann vom Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg Erkenntnisse der Evaluation des Prostitutionsgesetzes und zeigte mögliche Perspektiven auf.

 

Last but not least

Am 27. Januar 2011 wurde die neue Beratungsstelle von Madonna e.V. in der Alleestraße 50 in Bochum mit einem großem Aufgebot an Prominenz und rund 150 Gästen eingeweiht. Die Bürgermeisterin der Stadt Bochum, Gabriele Schäfer, und die Ministerin für Generationen, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, Barbara Steffens, gaben sich die Ehre.

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 (WAZ Bochum, 28.01.2011)

 

Das Team von KoopKoMa wünscht allen einen guten Start in den Frühling.

 

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